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L’Âme humaine, ses mouvements, ses lumières et l'iconographie de l'invisible fluidique, Hippolyte Baraduc, 1913


Land Frankreich
Themenfelder Spiritismus, Ströme und Strahlen, Gedankenfotografie
Techniken Ikonographien, Kameralose Fotografie
Distributionsformen Original, Buch
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Hippolyte Ferdinand Baraduc war Facharzt für Nervenkrankheiten an der Hôpital de la Salpêtrière in Paris und erforschte Bioenergie sowie Gedankenfotografie. Als Magnetopath tätig, behandelte er Krankheiten nach Mesmers Animalischem Magnetismus. Er rief die fotografische Methode Ikonographie ins Leben, die elektro-vitalen Strom bzw. die innerste Vitalseele und dessen psychische Zustände festhalten sollte. Der entwickelte Baraduc-Biometer diente dem Nachweis einer mechanischen Kraft menschlicher Vibrationen. Seine entstandenen Fotografien regten Annie Besant und Charles W. Leadbeater zu ihren Gedankenformen an.

1850 Geboren in Hyères (Var), Frankreich
1893-1894 Beschäftigung mit dem Zusammenspiel von fotografischen Platten und fluidalen Emanationen des menschlichen Körpers. Entwicklung des Baraduc-Biometers, der verwendet wird, um mechanische Auswirkungen menschlicher Ausstrahlung zu messen
1893-1894 Glaszylinder mit einer Nadel, die bei Annäherung durch eine Hand ausschlägt
1893-1894 Ausmaß des Ausschlags soll von geistigen, physikalischen und moralischen Faktoren des Experimentators abhängig sein
1895 Baraduc legt der französischen Akademie der Medizin eine Denkschrift über seine Arbeiten vor und stößt auf Zurückhaltung, Kritik bis hin zu Ablehnung. Gemeinsame Konstruktion eines tragbaren Röntgengeräts mit Louis Darget
1895 Theorie. Menschlicher Körper als Quelle der Strahlung, die sich auf der fotografischen Platte abzeichnet
1895 Aufbau. Kasten, in dem eine fotografische Platte steckt, der mit einem Band auf der Stirn befestigt wird, um so Gedanken fotografieren zu können
1895 Baraduc erhält im Gegensatz zu Darget unbestimmte Abstufungen von Licht und Schatten, Strudel oder Wölkchen
1896 Bucherscheinung *Die menschliche Seele, ihre Bewegungen, ihr Leuchten und die Ikonographie des fluidischen Unsichtbaren*. Nomenklatur seiner und anderer Versuche sowie Photographien (70 von 200 aus eigenem Werk darin veröffentlicht). Buch findet kaum Anklang und wird nicht übersetzt
1907 Baraduc fotografiert neun Stunden nach dem Tod seines Sohnes André den Sarg. Aufnahme zeigt seltsamen Nebel, der vom Sarg aufsteigt. Sechs Monate später zeigen entwickelte Platten seiner sterbenden Frau Nadine über ihrem Körper leuchtende Sphären
1909 Gestorben in Paris, Frankreich.
  • Hippolyte Baraduc: La force vitale: notre corps vital fluidique, sa formule biométrique, Paris 1893.–Hippolyte Baraduc: Démonstration photographique des tourbillions et anses ellipsoidales de la force vitale cosmique du zoéther, Vichy 1896.
  • Hippolyte Baraduc: Méthode de radiographie humaine. La force courbe cosmique. Photographie des vibrations de l'éther. Loi des auras, Paris 1897.
  • Hippolyte Baraduc: L'Âme humaine, ses mouvements, ses lumières et l'iconographie de l'invisible fluidique, Paris1896; 2nd ed., 1897, 3rd ed., 1911.
  • Hippolyte Baraduc: Les vibrations de la vitalité humaine: méthode biométrique appliquée aux sensitifs et aux nérvosés, 1904.
  • Hippolyte Baraduc: Mes morts, leurs manifestations, leurs influences, leurs télépathies, Paris 1908.
  • Hippolyte Baraduc: La Force curatrice à Lourdes et la psychologie du miracle. Paris 1907; 2nd ed., 1909.
Transkriptionen:

Hippolyte Baraduc,

Photograph of the fluidic nimbus of a medium's thumb, 1893, Silbergelatineabzug.... Zum Abbildungsverzeichnis

Hippolyte Baraduc (zugeschrieben),

Electrograph of the vital fluid,1895, Cyanotypie... Zum Abbildungsverzeichnis

Hippolyte Baraduc,

Electro-vital balls (with electricity, without a camera, with a hand), um 1895, Silbergelatineabzug... Zum Abbildungsverzeichnis

Anonym,

The portable radiographer, undatiert... Zum Abbildungsverzeichnis