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Wer ist ein Amateurphotograph?, Oscar Krifka, 1886


Land Österreich
Themenfelder Amateurfotografie
Techniken
Distributionsformen Zeitschrift, Buch
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Im Jahr 1886 stellte der Oberleutnant Oskar Krifka vor der Photographischen Gesellschaft in Wien im Rahmen einer Reihe von Diskussionen seine Schrift Wer ist ein Amateurphotograph? vor. In dieser verteidigte und legitimierte er die Amateure gegenüber den Berufsfotografen und veranschaulichte zudem, was Amateurfotografie für ihn bedeutete. Für ihn war ein Amateurfotograf jemand, der neben seinem eigentlichen Beruf aus „Liebhaberei“, und nicht des Geldes wegen, fotografierte. Damit bezog Krifka sich auf den Fotografen und Beamten Carl Srna und unterstützte die zuvor von diesem präsentierte Haltung. Mit seinem Text zur Amateurfotografie gab Krifka den Anstoß zu einer ersten Theorie der Amateurfotografie und darüber hinaus zu einem Club für Amateurfotografen, der am 31. Dezember desselben Jahres in Wien gegründet und später zum Camera-Club umbenannt wurde.

Über Oskar Krifka ist wenig bekannt. Er war österreichischer Oberleutnant und veröffentlichte um 1900 Fotografien und Texte in deutschsprachigen Fotozeitschriften, wie zum Beispiel der Photographischen Correspondenz oder der Photographischen Rundschau.
  • Oskar Krifka: Wer ist ein Amateurphotograph?, in: Photographische Correspondenz, Bd. 23, Nr. 312, September 1886, S. 446-448.

Sekundärliteratur

  • Carl Srna: Ueber das aufstrebende Amateurwesen in Oesterreich und Deutschland auf dem Gebiete der Photographie und dessen Rückwirkung auf die ausübende Praxis, in: Photographische Correspondenz, Nr. 309, 1886, S. 313-319.
  • Bernd Stiegler/Felix Thürlemann (Hg.): Das subjektive Bild. Texte zur Kunstphotographie um 1900, München 2012.
Transkriptionen: Sonstige: